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Medizin

Präventivmedizin. Vorsorge für Ihre Gesundheit.

Herz, Blutdruck und Gefäße hängen eng zusammen. Wir betrachten sie gemeinsam, mit moderner, nicht-invasiver Diagnostik.

Dr. med. Michael Thum erklärt einer Patientin den Herzultraschall am Monitor
Dr. med. Michael Thum bei der Ultraschalluntersuchung des Herzens
Herz-Kreislaufsystem

Herzinfarkt: Risiko, Warnsignale und Prävention

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache. So entstehen zum Beispiel Herzinfarkte durch allmähliche, unbemerkte Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen: Bricht eine solche Kalkablagerung auf (Plaqueruptur), bildet sich ein Gerinnsel. Warnsignale fehlen oft oder werden nicht erkannt. Prävention durch gesunde Lebensweise und Medikamente kann das Risiko erheblich reduzieren.

  • Häufigkeit: Rund jeder dritte Todesfall in Deutschland geht auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurück.
  • Ursachen: Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch Ruptur einer Plaque und Gerinnselbildung.
  • Warnsignale: Oft unspezifisch, etwa Unwohlsein, Müdigkeit, Luftnot bei Belastung oder Druckgefühl in der Brust.
  • Prävention: Lebensstil und Medikamente können das Risiko senken.

Häufigste Todesursachen in Deutschland

Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sind zusammen für mehr als die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich.

Anteil an allen Sterbefällen, gerundet. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Todesursachenstatistik.

56%

Zusammen

34%

Herz/Kreislauf

22%

Krebs

Bluthochdruck

Hypertonie und hypertensive Herzkrankheit

Hypertonie oder Bluthochdruck ist eine der häufigsten kardiologischen Erkrankungen. Hierbei ist der arterielle Blutdruck chronisch erhöht. Nach der WHO gilt ein Blutdruck von 140/90 mmHg oder höher als Hypertonie. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unentdeckt, weshalb sie auch als stiller Killer bezeichnet wird.

Primäre (essentielle) Hypertonie: In rund 90 bis 95 % der Fälle. Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung und Lebensstil.
Sekundäre Ursachen: In seltenen Fällen sind Erkrankungen der Nieren, hormonelle Störungen (z. B. Nebennierenerkrankungen) oder das Schlafapnoe-Syndrom verantwortlich.

Dr. med. Michael Thum am Ultraschallgerät zur kardiologischen Diagnostik

Hypertonie verursacht oft keine eindeutigen Symptome, was die Gefahr ihrer späten Entdeckung erhöht. Häufig treten unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Unbehandelt kann Bluthochdruck jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen führen:

  • Folgeerkrankungen: Atherosklerose, koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen.
  • Hypertensive Herzkrankheit: Dauerhaft erhöhter Blutdruck führt zu einer Verdickung des Herzmuskels und kann zu Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern führen.

Da Hypertonie oft asymptomatisch verläuft, wird sie häufig erst entdeckt, wenn bereits Schäden am Herz-Kreislauf-System aufgetreten sind.

Selbst-Check

Wie steht es um Ihr Herz?

Was trifft auf Sie zu?

Haben Sie Beschwerden?

Orientierungshilfe, keine Diagnose. Die Auswahl wird nur in Ihrem Browser ausgewertet und weder gespeichert noch übertragen. Bei akuten Beschwerden wählen Sie bitte den Notruf 112.

Herz & Gefäße

Wo wir genau hinschauen

Tippen Sie auf einen Punkt: Welche Erkrankung dort entstehen kann und wie wir sie früh erkennen.

Halsschlagader Schlaganfall-Risiko

Ablagerungen (Plaques) in der Halsschlagader können einen Schlaganfall auslösen. Mit hochauflösendem Farbduplex-Ultraschall sehen wir Wandveränderungen und Verengungen früh, schmerzfrei und ohne Strahlung.

Herz & Herzkranzgefäße Angina pectoris, Herzinfarkt

Echokardiographie zeigt Pumpfunktion, Herzklappen und Herzmuskel. Das Belastungs-EKG zeigt, wie Herz und Kreislauf unter Belastung arbeiten.

Nierenarterien Ursache von Bluthochdruck

Eine Verengung der Nierenarterien kann Bluthochdruck verursachen. Der Ultraschall der Nierengefäße gehört deshalb zur gründlichen Abklärung einer Hypertonie.

Hauptschlagader (Aorta) Aneurysma, Gefäßsteifigkeit

Wir untersuchen die Bauchaorta per Ultraschall auf Erweiterungen (Aneurysma) und messen Aortensteifigkeit und zentralen, aortalen Blutdruck. Das sind wichtige Hinweise auf Ihr Gefäßalter.

Bein- & Armarterien Schaufensterkrankheit

Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK) machen sich oft erst spät bemerkbar. Farbduplex und plethysmographische Messungen erfassen Blutfluss, Gefäßfunktion und Mikrozirkulation.

Dr. med. Franziska Thum bei einer Ultraschalluntersuchung der Gefäße
Gefäßmedizin

Gesunde Gefäße, gesundes Leben

Unser Wohlbefinden hängt stark vom Zustand unserer Gefäße ab. Wohlstandserkrankungen und angeborene Risikofaktoren können zu einem frühzeitigen Verschleiß führen. Dabei können verschiedene Arterien betroffen sein, wie z. B. die Halsschlagader (Schlaganfallrisiko), Baucharterien (Aortenaneurysma, Nierenarterienstenose), Herzkranzarterien (Angina pectoris, Herzinfarkt) und Arm- und Beinarterien (Schaufensterkrankheit).

Ablauf der Check-Up-Untersuchung

Nach einem Vorgespräch zur Klärung von Risikofaktoren und Beschwerden folgt die klinische Untersuchung. Danach wird mittels hochauflösender Ultraschalltechnologie der Zustand der Gefäße genau analysiert und vermessen. Anschließend erfolgt eine plethysmographische Untersuchung, bei der wichtige Parameter wie die Gefäßwandsteifigkeit, der Blutfluss in den Arm- und Beinarterien sowie die Mikrozirkulation erfasst werden.

Präventivmedizin

Ihre Gesundheit im Fokus

Früherkennung durch moderne Diagnostik

Moderne Präventivmedizin ermöglicht eine sichere Früherkennung von Gefäß- und Tumorerkrankungen, oft bevor Symptome auftreten. Nicht-invasive Verfahren wie High-End-Ultraschall unterstützen eine präzise Diagnostik und individuelle Therapieplanung.

  • High-End-Ultraschall und bildgebende Verfahren
  • Individuelle Therapieansätze
  • Langfristige Erhaltung körperlicher und geistiger Gesundheit

Check-Up Medizin

Unsere Check-Ups erkennen Gesundheitsrisiken frühzeitig und ermöglichen präventive Maßnahmen. Neben der Vorsorge bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck bieten wir auch Gefäßuntersuchungen und andere spezialisierte Diagnostiken an.

  • Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Entwicklung nachhaltiger Verhaltensweisen und Therapiepläne
Dr. med. Michael Thum und Dr. med. Franziska Thum in der Praxis
Dr. med. Michael Thum und Dr. med. Franziska Thum

Häufige Fragen

Ab welchem Wert spricht man von Bluthochdruck?

Liegt der in der Praxis gemessene Blutdruck wiederholt bei 140/90 mmHg oder darüber, spricht man von Bluthochdruck (Hypertonie). Da einzelne Messungen schwanken, wird die Diagnose durch mehrere Messungen oder eine 24-Stunden-Langzeitmessung abgesichert.

Was umfasst ein kardiologischer Check-Up?

Ein ausführliches Gespräch über Vorerkrankungen und Risikofaktoren, Ultraschall von Herz und Gefäßen (Echokardiographie, Farbduplexsonographie), ein Belastungs-EKG (Ergometrie) und/oder eine Lungenfunktionsmessung (Spirometrie) sowie die Messung von Aortensteifigkeit und zentralem Blutdruck. Zum Abschluss werden alle Befunde besprochen und ein individueller Plan erstellt.

Welche Warnsignale kann ein Herzinfarkt haben?

Oft sind die Beschwerden unspezifisch: Unwohlsein, Müdigkeit, Luftnot bei Belastung oder ein Druckgefühl in der Brust. Bei starkem, anhaltendem Brustschmerz oder akuter Atemnot wählen Sie bitte sofort den Notruf 112.

Wie vereinbare ich einen Termin?

Termine vergeben wir telefonisch unter 05121 / 69 69 750 während unserer Sprechzeiten.

Wir sind da für Sie

Vereinbaren Sie einen Termin: 05121 / 69 69 750