Herz, Blutdruck und Gefäße hängen eng zusammen. Wir betrachten sie gemeinsam, mit moderner, nicht-invasiver Diagnostik.

Ihre Gesundheit: Unsere Schwerpunkte
Herz-Kreislaufsystem
Prävention, Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bluthochdruck (Hypertonie)
Diagnostik und Therapie des stillen Killers.
Gefäßmedizin
Untersuchung und Erhalt Ihrer Gefäßgesundheit.
Präventivmedizin
Individuelle Check-Ups für langfristige Gesundheit.
Ganzheitliche Betreuung
Persönliche Beratung und maßgeschneiderte Therapieansätze.

Herzinfarkt: Risiko, Warnsignale und Prävention
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache. So entstehen zum Beispiel Herzinfarkte durch allmähliche, unbemerkte Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen: Bricht eine solche Kalkablagerung auf (Plaqueruptur), bildet sich ein Gerinnsel. Warnsignale fehlen oft oder werden nicht erkannt. Prävention durch gesunde Lebensweise und Medikamente kann das Risiko erheblich reduzieren.
- Häufigkeit: Rund jeder dritte Todesfall in Deutschland geht auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurück.
- Ursachen: Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch Ruptur einer Plaque und Gerinnselbildung.
- Warnsignale: Oft unspezifisch, etwa Unwohlsein, Müdigkeit, Luftnot bei Belastung oder Druckgefühl in der Brust.
- Prävention: Lebensstil und Medikamente können das Risiko senken.

Häufigste Todesursachen in Deutschland
Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sind zusammen für mehr als die Hälfte aller Todesfälle verantwortlich.
Anteil an allen Sterbefällen, gerundet. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Todesursachenstatistik.
Zusammen
Herz/Kreislauf
Krebs
Hypertonie und hypertensive Herzkrankheit
Hypertonie oder Bluthochdruck ist eine der häufigsten kardiologischen Erkrankungen. Hierbei ist der arterielle Blutdruck chronisch erhöht. Nach der WHO gilt ein Blutdruck von 140/90 mmHg oder höher als Hypertonie. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unentdeckt, weshalb sie auch als stiller Killer bezeichnet wird.
Primäre (essentielle) Hypertonie: In rund 90 bis 95 % der Fälle. Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung und Lebensstil.
Sekundäre Ursachen: In seltenen Fällen sind Erkrankungen der Nieren, hormonelle Störungen (z. B. Nebennierenerkrankungen) oder das Schlafapnoe-Syndrom verantwortlich.

Hypertonie verursacht oft keine eindeutigen Symptome, was die Gefahr ihrer späten Entdeckung erhöht. Häufig treten unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Unbehandelt kann Bluthochdruck jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen führen:
- Folgeerkrankungen: Atherosklerose, koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen.
- Hypertensive Herzkrankheit: Dauerhaft erhöhter Blutdruck führt zu einer Verdickung des Herzmuskels und kann zu Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern führen.
Da Hypertonie oft asymptomatisch verläuft, wird sie häufig erst entdeckt, wenn bereits Schäden am Herz-Kreislauf-System aufgetreten sind.
In Industrieländern ist Bluthochdruck weit verbreitet: In Deutschland ist etwa jeder dritte Erwachsene betroffen, mit dem Alter steigt der Anteil deutlich. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung, was das Risiko schwerer Komplikationen erhöht.
- Verbreitung: Ein Großteil der Betroffenen ist nicht diagnostiziert oder schlecht eingestellt.
- Risikofaktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und eine ungesunde Ernährung.
Regelmäßige Gesundheitschecks sind daher essenziell, um Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die Diagnose erfolgt durch regelmäßige Blutdruckmessungen, sowohl in Eigenregie als auch durch professionelle Langzeitmessungen oder Belastungs-EKGs. Zusätzliche Untersuchungen, wie die Echokardiographie des Herzens und die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader, sind wichtig, um Folgeschäden zu erkennen und das genaue Ausmaß der Erkrankung zu bestimmen.
- Blutdruckmessungen: Selbstmessung, Langzeitmessung und Belastungs-EKG.
- Zusätzliche Untersuchungen: Ultraschall des Herzens, der Halsschlagader und Nierengefäße sowie Gefäßsteifigkeitsmessung.
Die Behandlung von Bluthochdruck erfordert meist eine Kombination aus Lebensstiländerung und medikamentöser Therapie.
- Lebensstiländerung: Rauchverzicht, Normalgewicht anstreben, regelmäßige Bewegung (3- bis 5-mal pro Woche, mind. 30 Minuten), salzarme, mediterrane Ernährung.
- Medikamentöse Therapie: Moderne Medikamente (z. B. ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten, Calciumantagonisten) helfen, den Blutdruck zu kontrollieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Eine konsequente Behandlung ist essenziell, um das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Komplikationen zu reduzieren.
Wie steht es um Ihr Herz?
Was trifft auf Sie zu?
Haben Sie Beschwerden?
Orientierungshilfe, keine Diagnose. Die Auswahl wird nur in Ihrem Browser ausgewertet und weder gespeichert noch übertragen. Bei akuten Beschwerden wählen Sie bitte den Notruf 112.
Wie ist Ihr Blutdruck einzuordnen?
Bluthochdruck tut nicht weh und bleibt deshalb oft jahrelang unentdeckt. Geben Sie einen in Ruhe gemessenen Wert ein und sehen Sie, in welchen Bereich er fällt.
Eine einzelne Messung ist keine Diagnose. Aussagekräftig sind mehrere Messungen an verschiedenen Tagen oder eine 24-Stunden-Langzeitmessung, wie wir sie in der Praxis durchführen.
Einordnung nach der Leitlinie der European Society of Hypertension (ESH 2023) für in der Praxis gemessene Werte. Die Berechnung erfolgt nur in Ihrem Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen. Ersetzt keine ärztliche Beratung.
Body-Mass-Index berechnen
Der BMI ist ein grober Richtwert und berücksichtigt z. B. keine Muskelmasse. Berechnung nur lokal in Ihrem Browser.
Wo wir genau hinschauen
Tippen Sie auf einen Punkt: Welche Erkrankung dort entstehen kann und wie wir sie früh erkennen.
Halsschlagader Schlaganfall-Risiko
Ablagerungen (Plaques) in der Halsschlagader können einen Schlaganfall auslösen. Mit hochauflösendem Farbduplex-Ultraschall sehen wir Wandveränderungen und Verengungen früh, schmerzfrei und ohne Strahlung.
Herz & Herzkranzgefäße Angina pectoris, Herzinfarkt
Echokardiographie zeigt Pumpfunktion, Herzklappen und Herzmuskel. Das Belastungs-EKG zeigt, wie Herz und Kreislauf unter Belastung arbeiten.
Nierenarterien Ursache von Bluthochdruck
Eine Verengung der Nierenarterien kann Bluthochdruck verursachen. Der Ultraschall der Nierengefäße gehört deshalb zur gründlichen Abklärung einer Hypertonie.
Hauptschlagader (Aorta) Aneurysma, Gefäßsteifigkeit
Wir untersuchen die Bauchaorta per Ultraschall auf Erweiterungen (Aneurysma) und messen Aortensteifigkeit und zentralen, aortalen Blutdruck. Das sind wichtige Hinweise auf Ihr Gefäßalter.
Bein- & Armarterien Schaufensterkrankheit
Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK) machen sich oft erst spät bemerkbar. Farbduplex und plethysmographische Messungen erfassen Blutfluss, Gefäßfunktion und Mikrozirkulation.

Gesunde Gefäße, gesundes Leben
Unser Wohlbefinden hängt stark vom Zustand unserer Gefäße ab. Wohlstandserkrankungen und angeborene Risikofaktoren können zu einem frühzeitigen Verschleiß führen. Dabei können verschiedene Arterien betroffen sein, wie z. B. die Halsschlagader (Schlaganfallrisiko), Baucharterien (Aortenaneurysma, Nierenarterienstenose), Herzkranzarterien (Angina pectoris, Herzinfarkt) und Arm- und Beinarterien (Schaufensterkrankheit).
Ablauf der Check-Up-Untersuchung
Nach einem Vorgespräch zur Klärung von Risikofaktoren und Beschwerden folgt die klinische Untersuchung. Danach wird mittels hochauflösender Ultraschalltechnologie der Zustand der Gefäße genau analysiert und vermessen. Anschließend erfolgt eine plethysmographische Untersuchung, bei der wichtige Parameter wie die Gefäßwandsteifigkeit, der Blutfluss in den Arm- und Beinarterien sowie die Mikrozirkulation erfasst werden.
Ihre Gesundheit im Fokus
Früherkennung durch moderne Diagnostik
Moderne Präventivmedizin ermöglicht eine sichere Früherkennung von Gefäß- und Tumorerkrankungen, oft bevor Symptome auftreten. Nicht-invasive Verfahren wie High-End-Ultraschall unterstützen eine präzise Diagnostik und individuelle Therapieplanung.
- High-End-Ultraschall und bildgebende Verfahren
- Individuelle Therapieansätze
- Langfristige Erhaltung körperlicher und geistiger Gesundheit
Check-Up Medizin
Unsere Check-Ups erkennen Gesundheitsrisiken frühzeitig und ermöglichen präventive Maßnahmen. Neben der Vorsorge bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck bieten wir auch Gefäßuntersuchungen und andere spezialisierte Diagnostiken an.
- Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Entwicklung nachhaltiger Verhaltensweisen und Therapiepläne

Häufige Fragen
Ab welchem Wert spricht man von Bluthochdruck?
Liegt der in der Praxis gemessene Blutdruck wiederholt bei 140/90 mmHg oder darüber, spricht man von Bluthochdruck (Hypertonie). Da einzelne Messungen schwanken, wird die Diagnose durch mehrere Messungen oder eine 24-Stunden-Langzeitmessung abgesichert.
Was umfasst ein kardiologischer Check-Up?
Ein ausführliches Gespräch über Vorerkrankungen und Risikofaktoren, Ultraschall von Herz und Gefäßen (Echokardiographie, Farbduplexsonographie), ein Belastungs-EKG (Ergometrie) und/oder eine Lungenfunktionsmessung (Spirometrie) sowie die Messung von Aortensteifigkeit und zentralem Blutdruck. Zum Abschluss werden alle Befunde besprochen und ein individueller Plan erstellt.
Welche Warnsignale kann ein Herzinfarkt haben?
Oft sind die Beschwerden unspezifisch: Unwohlsein, Müdigkeit, Luftnot bei Belastung oder ein Druckgefühl in der Brust. Bei starkem, anhaltendem Brustschmerz oder akuter Atemnot wählen Sie bitte sofort den Notruf 112.
Wie vereinbare ich einen Termin?
Termine vergeben wir telefonisch unter 05121 / 69 69 750 während unserer Sprechzeiten.
Wir sind da für Sie
Vereinbaren Sie einen Termin: 05121 / 69 69 750
