Medizin
Präventivmedizin – Vorsorge für Ihre Gesundheit
Ihre Gesundheit – Unsere Schwerpunkte
Herz-Kreislaufsystem

Herzinfarkt – Risiko, Warnsignale und Prävention
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache. So entstehen zum Beispiel Herzinfarkte durch allmähliche, unbemerkte Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen durch Aufbruch “Plaqueruptur“ einer Kalkablagerung und Bildung eines Gerinnsels. Warnsignale fehlen oft oder werden nicht erkannt. Prävention durch gesunde Lebensweise und Medikamente kann das Risiko erheblich reduzieren.
Häufigkeit: Jeder zweite Todesfall in Deutschland betrifft das Herz.
Ursachen: Verschluss eines Herzkranzgefäßes durch eine Ruptur eines Plaques und Gerinnselbildung.
Warnsignale: Oft unspezifische Symptome, die nicht Ernst genommen werden wie Unwohlsein, Müdigkeit, Luftnot bei Belastung oder Druckgefühl in der Brust.
Prävention: Lebensstil und Medikamente können das Risiko senken.
Häufigste Todesursachen
in Deutschland
Zusammen Todesursachen:
Herz/Kreislauf:
Krebs:
Hypertonie und hypertensive Herzkrankheit
Hypertonie, oder Bluthochdruck, ist die häufigste kardiologische Erkrankung, bei der der arterielle Blutdruck chronisch erhöht ist. Nach der WHO gilt ein Blutdruck von 140/90 mm Hg oder höher als Hypertonie. Die Krankheit entwickelt sich oft schleichend und bleibt lange unentdeckt, weshalb sie auch als „stiller Killer“ bezeichnet wird.
Hauptursache: In 95 % der Fälle liegt eine genetische Veranlagung vor, auch bekannt als essentielle Hypertonie.
Sekundäre Ursachen: In seltenen Fällen sind Erkrankungen der Nieren, hormonelle Störungen (z. B. Nebennierenerkrankungen) oder das Schlafapnoe-Syndrom verantwortlich.

Hypertonie verursacht oft keine eindeutigen Symptome, was die Gefahr ihrer späten Entdeckung erhöht. Häufig treten unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel auf. Unbehandelt kann Bluthochdruck jedoch zu schwerwiegenden Komplikationen führen:
- Folgeerkrankungen: Atherosklerose, koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen.
- Hypertensive Herzkrankheit: Dauerhaft erhöhter Blutdruck führt zu einer Verdickung des Herzmuskels und kann zu Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern führen.
Da Hypertonie oft asymptomatisch verläuft, wird sie erst entdeckt, wenn bereits Schäden am Herz-Kreislauf-System aufgetreten sind.
In Industrieländern ist Bluthochdruck weit verbreitet. In Deutschland sind je nach Altersgruppe etwa 30-80 % der Bevölkerung betroffen. Besonders alarmierend: Bei den 20- bis 30-Jährigen liegt der Anteil bereits bei 20-25 %, und bei Menschen über 60 steigt die Häufigkeit auf rund 80 %. Viele Betroffene wissen jedoch nichts von ihrer Erkrankung, was das Risiko schwerer Komplikationen erhöht.
- Verbreitung: Ein Großteil der Betroffenen ist nicht diagnostiziert oder schlecht eingestellt.
- Risikofaktoren: Zu den wesentlichen Risikofaktoren zählen Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und eine ungesunde Ernährung.
Regelmäßige Gesundheitschecks sind daher essenziell, um Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Die Diagnose erfolgt durch regelmäßige Blutdruckmessungen, sowohl in Eigenregie als auch durch professionelle Langzeitmessungen oder Belastungs-EKGs. Zusätzliche Untersuchungen, wie die Echokardiographie des Herzens und die Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader, sind wichtig, um Folgeschäden zu erkennen und das genaue Ausmaß der Erkrankung zu bestimmen.
- Blutdruckmessungen: Selbstmessung, Langzeitmessung und Belastungs-EKG.
- Zusätzliche Untersuchungen: Ultraschall des Herzens, der Halsschlagader und Nierengefäße sowie Gefäßsteifigkeitsmessung.
Diese umfassende Diagnostik ist entscheidend, um den Schweregrad der Hypertonie festzustellen und eine geeignete Therapie einzuleiten.
Die Behandlung von Bluthochdruck erfordert meist eine Kombination aus Lebensstiländerung und medikamentöser Therapie. Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko erheblich senken und den Blutdruck stabilisieren.
- Lebensstiländerung:
- Rauchverzicht
- Normalgewicht anstreben
- Regelmäßige Bewegung (3-5 Mal pro Woche, mind. 30 Minuten)
- Salzarme, mediterrane Ernährung
- Medikamentöse Therapie: Moderne Medikamente (z. B. ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten, Calciumantagonisten) helfen, den Blutdruck zu kontrollieren und Folgeerkrankungen vorzubeugen.
Eine konsequente Behandlung ist essenziell, um das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Komplikationen zu reduzieren.
Gefäßmedizin
Zum Check-Up Gefäßerkrankungen
Unser Wohlbefinden hängt stark vom Zustand unserer Gefäße ab. Wohlstandserkrankungen und angeborene Risikofaktoren können zu einem frühzeitigen Verschleiß führen. Dabei können verschiedene Arterien betroffen sein, wie z. B. die Halsschlagader (Schlaganfallrisiko), Baucharterien (Aortenaneurysma, Nierenarterienstenose), Herzkranzarterien (Angina pectoris, Herzinfarkt) und Arm- und Beinarterien (Schaufensterkrankheit).
Ablauf der Check-Up-Untersuchung
Nach einem Vorgespräch zur Klärung von Risikofaktoren und Beschwerden folgt die klinische Untersuchung. Danach wird mittels hochauflösender Ultraschalltechnologie der Zustand der Gefäße genau analysiert und vermessen. Anschließend erfolgt eine plethysmographische Untersuchung, bei der wichtige Parameter wie die Gefäßwandsteifigkeit, der Blutfluss in den Arm- und Beinarterien sowie die Mikrozirkulation erfasst werden..
Präventivmedizin
– Ihre Gesundheit im Fokus

Früherkennung durch moderne Diagnostik
Moderne Präventivmedizin ermöglicht eine sichere Früherkennung von Gefäß- und Tumorerkrankungen, oft bevor Symptome auftreten. Nicht-invasive Verfahren wie High-End-Ultraschall unterstützen eine präzise Diagnostik und individuelle Therapieplanung.
Schwerpunkte:
•High-End-Ultraschall und bildgebende Verfahren
•Individuelle Therapieansätze
•Langfristige Erhaltung körperlicher und geistiger Gesundheit
Check-Up Medizin
Unsere Check-Ups erkennen Gesundheitsrisiken frühzeitig und ermöglichen präventive Maßnahmen. Neben der Vorsorge bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck bieten wir auch Gefäßuntersuchungen und andere spezialisierte Diagnostiken an.
Schwerpunkte:
•Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen
•Bluthochdruck (Hypertonie)
•Entwicklung nachhaltiger Verhaltensweisen und Therapiepläne



